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"Die Faszination von Freiheit, Weite, Wind und Meer
vermittelt ein positives Lebensgefühl für Millionen
von Menschen auf der ganzen Welt."
Bei keinem anderen Sport wird eine solche Einheit zwischen
natürlichen Elementen wie Wasser und Wind, moderner
High Technologie und physischer sowie psychischer Leistung
des Menschen erreicht..
Doch es ist auch der "Olympic Spirit", der speziell
unsere olympische Sportdisziplin "Tornado" bewegt.
Es sind täglich neue Herausforderungen, die uns auf
dem Wasser und in der Natur erwarten. Kein Tag ist wie
der andere. Segeln ist ein sehr komplexer Sport. Faszinierend
vielseitig.
Windpower ist die Kraft die uns treibt. Wir nutzen diese
Kraft der Natur mit Hightech aus um maximal schnell
zu segeln. Je stärker der Wind, je mehr Adrenalin schießt
durch unseren Körper. Ja vielleicht ist das die gesündeste
Droge der Welt.
Denn wenn man einmal das Wasser, den Wind, die Wolken
und die Sonne so hautnah gefühlt und erlebt hat, dann
lässt es einen nicht mehr los.
Wir sind Stolz darauf, das Segeln ein unbelasteter und
sauberer Sport ist. Frei von Doping oder Problemen der
Umweltverschmutzung.
Segeln hat eine tolle Vergangenheit, wenn wir an all
die großen Seefahrer und Entdecker den. Die Maritime
Kultur ist in uns tief verankert und fasziniert Millionen
von Menschen weltweit. Die
Doch Segeln hat auch eine große Zukunft. Mit innovativer
Technik und smarter Taktik werden wir immer schneller
auf dem Wasser.
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Der Tornado-Katamaran ist das Paradebeispiel für schnelles
Segeln und Perfektion der Segeltechnik. Der Tornado
als Königsklasse des olympischen Segelsports erreicht
durch modernste Rumpf- und Rigg-Technologie mit seiner
Crew eine Geschwindigkeit bis 60 km/h. Und der spektakuläre
Anblick eines Tornados, der einen Rumpf bis zu drei
Meter aus dem Wasser hebt, begeistert Medien und Zuschauer
gleichermaßen. Der Tornado-Katamaran ist die Formel-1
des Segelsports und sicher einer der spektakulärsten
Sport-Disziplinen im Programm der Olympischen Sommerspiele.
Als eine der spektakulärsten Bootsklassen im olympischen
Programm hat der Tornado einen technologischen und qualitativen
Standard erreicht, an den andere Katamarane in dieser
Größenordnung kaum heranreichen. Modernste Kunststofftechnik
und -Verarbeitung ermöglichen eine Konstruktion, die
seit vielen Jahren härtesten Anforderungen beim Segeln
und bei Regatten standhält. Das ist sicherlich auch
ein Grund, warum dieser "High-End-Katamaran" seit 1976
den olympischen Status hat. Mittlerweile hat sich die
Klasse zu einer strikten Einheitsklasse entwickelt.
90 Prozent der Crews segeln mit identischem Material,
das ausgereift und einfach zu bedienen ist. Um die Preise
stabil zu halten, werden teure Materialien bewusst verboten.
Die größten deutschen Tornado-Flotten sind an süddeutschen
Seen und norddeutschen Küsten zu finden. Über 250 Segler
sind in der deutschen Klassenvereinigung (DTK) Mitglieder.
Außerdem wird der Tornado in ca. 50 weiteren Nationen
gesegelt und hat somit auch weltweit viele Freunde.
Mit dabei sind viele gemischte Crews, die an einem großen
Regattaprogramm teilnehmen können. Dazu gehören nicht
nur Welt-, Europa- und nationale Meisterschaften, sondern
auch die ISAF-World-Cup-Series, die Eurolymp-Regatten
sowie zahlreiche nationale Ranglistenregatten. In Europa
kann man praktisch jedes Wochenende mit einem Tornado
an Wettfahrten teilnehmen.
Technisches:
Der Tornado gehört zu den Katamaranen der B-Division.
Länge (6,10 m), Breite (3,05 m) und Segelfläche (21,84
qm: altes Rigg / 23,8 qm: neues Rigg) des Tornados entsprechen
genau den Maximalabmessungen der B-Division. Im Übrigen
ist der Tornado ein absolutes Einheitsboot, bei dem
sämtliche Maße vorgeschrieben sind. So hat der Mast
eine Höhe von 9,80 m (ab Wasserlinie) und das segelfertige
Gewicht beträgt 165 kg. Das Vermessungsgewicht (ohne
Rigg und Segel) ist min. 130 kg und max. 145 kg. Der
Tiefgang des Rumpfes ist min. 0,17 m und mit Schwert
0,76 m. Der Tornado ist der schnellste, serienmäßige
Einheitskatamaran der Welt. Enorme Steifigkeit und Parallelität
der Rümpfe ist Voraussetzung für die erreichbaren Geschwindigkeiten
von über 30 kn. Moderne Tornados erlangen diese Steifigkeit
durch innovative Konstruktion und Fertigung, die da
sind: - Epoxi-/Wabenbauweise, - 'Prepeg'-Fertigung,
d.h. 'backen' ('auto clave') der Rümpfe, Schwerter und
Ruder in speziellen Unterdruckformen (Kombination aus
Vakuum und Druck). Diese Art der Konstruktion und Fertigung
macht den modernen Tornado gegenüber allen anderen Sandwich-Konstruktionen
so überlegen (einschließlich Preis und Lebensdauer).
Geschichte:
Der Tornado wurde im Herbst 1966 von Rodney March gezeichnet
und von Terry Pearce und Reg White gebaut. Die IYRU
(heute ISAF) hatte zu Auswahlrennen vor Sheppey/England
für 1967 eingeladen. Der Tornado gewann sechs der acht
für Neuerscheinungen ausgeschriebenen Wettfahrten. Seine
gelungene Form der beiden symmetrisch rundspantigen
Schwimmer soll einfach durch Hochbiegen von 4,5 mm Sperrholz
entstanden sein.
Im April 1968 gewann der Tornado mit Reg White die Weltmeisterschaft
der B-Division in Australien. Einen Monat später ernannte
ihn die IYRU (heute ISAF) zur internationalen Klasse.
Die erste Tornado-WM fand in jenem Jahr in Kiel statt.
Am 10. November 1972 wurde der Tornado in den "Olympischen
Status" erhoben. Damals segelten ca. 1000 Tornados in
26 Ländern der Erde. Heute (2004) sind es über 5000
Tornados in 50 Ländern.
Seit dem 1. März 2001 darf der Tornado mit dem neuen,
olympischen Rigg gesegelt werden! Das sieht folgendermaßen
aus: Doppeltrapez (für Vorschoter und Steuermann), Square-Top-Großsegel
(ca. 2 qm mehr), schmalere und längere (nach unten)
Fock (bei gleicher Größe) und asymmetrischem Spinacker
(sog. Gennaker mit 25 qm).
Details gibt es für alle DTK-Mitglieder beim Vorstand,
bzw. im aktuellen ‚Fly Tornado'.
Werften:
Heute gibt es nur eine namhafte Tornadowerft weltweit
(97%), es ist die Firma Sailcenter of Sweden, die hochfeste,
moderne Tornados in Epoxi-Wabe mit Karbon-Teilen herstellt..
Der Besitzer und Tornadosegler (Bronzemedaille von den
olympischen Spielen 1980 vor Tallin) Göran Marström
(Schwiegersohn von Poul Elvström) baut ca. 60 Tornados
pro Jahr zu einem Preis von ca. € 18.500 (ohne Segel,
ohne Steuer, FOB Schweden). Segel werden gefertigt von
Ullman Sails (Iseo/Brescia, Italien) und Landenberger
Sailing (Titisee, Deutschland).
Websites: www.tornado.org (english) www.fly-tornado.de
(deutsch)
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