zur StartseiteNews aus aller Welt
 
 Facebook
 Twitter
 Newsfeed
 Newsletter
 News allgemein
   alle News
   News Archiv 2001
   News Archiv 2000
   News-Archiv 1999
 YACHT Newsletter
 YACHT tv
 Test & Technik
 Ausrüstung
 Chartern
 Reviere
 Specials
 Regatta
 Galerie
 Links
 Wetter
 Kontakt/Impressum
 Forum
 Service/Termine
 BuchShop
 Abo-Service
 Anzeigen-Service
 YACHT Heft-Archiv
 TV-Tipps
 Suchen:
 Quicklink:
 

  News

WM der Roboter-Boote gestartet

Am Neusiedlersee (Österreich) wird zurzeit um den ersten Weltmeistertitel im Roboter-Segeln gekämpft

(23.05.2008/os) Die Akteure sind Maschinen, und bei den Regatten kommt es nicht in erster Linie auf Geschwindigkeit an: In Breitenbrunn am Neusiedlersee geht es noch bis Sonntag um Ausdauer, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und natürlich um künstliche Intelligenz.

Bild vergrößern
Bild vergrößernRSV Robo.at, das Schiff des ausrichtenden Teams aus Österreich, auf dem Neusiedler See
© innocat / innocat
Im Gegensatz zu militärischen, motorbetriebenen, unbemannten Fahrzeugen ist der (bisher rein zivile) Ansatz der segelnden Roboter wesentlich komplizierter: Um die vorgegebenen Wegepunkte abzusegeln oder Positionen zu halten, muss die Maschine die komplexen Abläufe des Segelns beherrschen. Die beste Routenplanung, der perfekte Umgang mit sich ständig ändernden Windverhältnissen sowie das perfekte Timing bei Wende und Halse sind nur einige der Punkte, die die künstlichen Segler bei der Weltmeisterschaft beherrschen müssen.

Fünf Teams aus Großbritannien, Kanada, Portugal, Frankreich und natürlich dem gastgebenden Österreich sind gemeldet.
Im Rahmen der WM müssen deren autonome Segelfahrzeuge ihre Fähigkeiten in drei Wettfahrten unter Beweis stellen. Dabei werden Routenplanung, Anpassung sowie Manöver bewertet.
Kernelement ist ein 48-Stunden-Rennen, das besonders die Robustheit und die Ausdauer der Systeme fordert. Dabei geht es vor allem darum, wie gut die Boote für eine längere Zeit auf See geeignet sind, wie schnell der ausgeschriebene Kurs bewältigt werden kann und um die Fähigkeit, Position an einem fixen Punkt zu halten.
Eine internationale Jury aus den Bereichen Robotik und Segeln wacht über den regelkonformen Ablauf
Bild vergrößern
Bild vergrößernMAST (Mostly Autonomous Sailing Team) heißt das Schiff des Teams der Queen's University aus Kanada
© innocat

Zur Jury gehören:
Igor Hantuch (SK): Professor an der Technischen Universät Bratislava, Abteilung Automatisierungs- und Steuerungstechnik, und aktiver Segler (Teilnehmer an den ersten inoffiziellen Univeristätsmeisterschaften der EU in Zadar 2006).
Christian Kargl (AT): erster österreichischer Teilnehmer am Transat 6,50 Charente-Maritime–Bahia im Jahr 2005; 4.400 Seemeilen solo von Frankreich nach Brasilien; Sportlicher Leiter der Adriatic Sailing Week 2004.
Robert Schepp (DE): Segler und Unternehmer im Bereich Yachtelektronik. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der technischen Automatisierung von Segelyachten.

Als letzter Lauf der WM startet am Samstag das besondere Highlight: ein Mensch-gegen-Maschine-Rennen, bei dem sich Roboter mit menschlichen Seglern messen.
Bild vergrößern
Bild vergrößernPinta, das neue Schiff des Waliser Teams
© innocat

Die WM gilt gleichzeitig als Generalprobe für den Microtransat im Herbst 2008. Diese Initiative einer vollautonomen Atlantiküberquerung wurde 2006 vom Waliser Mark Neal und vom Franzosen Yves Briere ins Leben gerufen und startet in diesem Jahr zum ersten Mal zu einer Wettfahrt über die volle Strecke.

Links zum Thema:
zur Veranstaltung: www.roboticsailing.org

Live-Positionen

 
 
 

zurück nach oben
zurück   nach oben



Copyright © 2008 YACHT online - Delius Klasing Verlag

 

Tests im Original

YACHT- Tests komplett wie im Heft, zum Download im PDF-Format.
Sie benötigen zur Darstellung den Adobe Acrobat Reader

YACHT abonnieren

Abo
25-mal YACHT und eine tolle Prämie für die Vermittlung

Das aktuelle Heft

Titel Bedroht: Mittelmeer in der Krise
Test: C-Yacht 10.50
Heimspiel: Segelnation Deutschland
u.v.m.